Autor: pearn

  • Quadrokopter

    Ich interessiere mich schon seit längerem für das Thema Quadrokopter und bin bislang von diesem Thema etwas überwältigt gewesen, da man auf Seiten wie Microcopter.de mit Informationen zum Selbstbau regelrecht überschüttet wird. Glücklicherweise hat ein Kollege von mir bereits einschlägige Erfahrung mit einem Quadrokopter von Gaui in Kombination mit einer First Person Flight Brille, mit der man durch eine in Echtzeit übertragende Kamera sieht was die Kamera gerade aufnimmt.

    Ich werde mich wohl trotz allem noch gut einlesen müssen, bevor ich mich endgültig entscheide ob ich mir sowas anschaffen will… seufz!

    https://www.mikrokopter.de/de/Kopter.php

  • Schlossgarten Ade…

    Mit dem Jahreswechsel heißt es nicht nur Abschied nehmen vom Jahr 2011, sondern auch von größeren Teilen des Stuttgarter Schlossgartens.

    Der Schlossgarten war ein Geschenk von Königin Katharina und König Willhelm an das Stuttgarter Volk. Genau diesem soll nun verboten werden ihr Geschenk zu betreten: Die Landeshauptstadt Stuttgart verhängt eine Allgemeinverfügung,  die es den Bürgern auf praktisch der ganzen Fläche des mittleren Schlossgartens untersagt diese zu betreten. Die Bürger  „…haben diesen Bereich spätestens ab Beginn/Bekanntgabe der Einsatzmaßnahmen der Polizei im Mittleren Schloßgarten unverzüglich zu verlassen.“

    Da die Parkzelte bis zum 12.01. um 08 Uhr geräumt sein müssen, ist davon auszugehen dass bald danach die Einzäunung beginnen, und daraufhin mit der Abholzung der Bäume begonnen wird.

    Um diese Sperrzone zu betreten oder sich dort aufhalten zu dürfen, muss man „besonders berechtigt“ sein:

    „Als besonders berechtigt gelten insbesondere die Einsatzkräfte der Polizei, die
    Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehr sowie beauftragte
    Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG und der von ihr mit den Bauarbeiten oder der
    Sicherung des Baugeländes beauftragten Firmen. Als besonders berechtigt
    gelten außerdem die beauftragten Mitarbeiter des Landes Baden-Württemberg
    oder der von den zuständigen Landesbehörden beauftragten Firmen. Die
    Berechtigung ist bei Kontrollen nachzuweisen.“

    Von Pressevertreten ist in der Allgemeinverfügung nichts zu lesen. Soll hier ein berichterstattungsfreier Raum geschaffen werden?

    Man stelle sich vor, Parkschützer ketten sich an Bäume und werden polizeilich geräumt: Wenn das was in der Verfügung steht exakt eingehalten wird, würden auch Presseleute oder freie Berichterstatter wie Cams21 oder die Stuttgarter Demobeobachter AG vom Geschehen entfernt werden.

    Übrigens: Andre Dietenberger hat in seinem Blog-Eintrag vom 22.12. das Szenario recht gut zusammengefasst, mitsamt der Karten und weiteren Hintergrundinformationen. Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen!

    Update: Diese Infoseite der Parkschützer gibt ebenfalls eine Menge an Hintergrundinformationen zur anstehenden Parkbaustelle.

     

     

  • Ausgespamt

    Kaum hat man Re-Captcha bei den Kommentaren eingebaut ist Schluss mit Spam – offenbar wirft das noch nicht genug ab, Niedriglöhner damit zu beschäftigen.

  • Glücksspiel-Spam

    Ich kriege gerade täglich Kommentare auf meist alte Artikel, die meist auf Deutsch sind und immer irgendwelche Glücksspiel-Links beinhalten… Habe ich da einen Trend verpasst? Naja, wird konsequent gelöscht, aber langsam nervt´s. Wenn das so weiter geht werde ich hier noch irgendeinen Captcha-Lösung einbauen müssen…

  • Ja zum Ausstieg

    Morgen in einer Woche findet die Volksabstimmung zum Ausstieg aus der Finanzierung des Immobilienprojekts Bahnprojekts „Stuttgart 21“ statt.

    Gegenwärtig wird unter anderem mit dem Spruch „1,5 Milliarden für den Ausstieg verschwenden ? Ich bin doch nicht blöd!“ geworben gegen den Ausstieg zu stimmen.

    Was auf diesem Plakat steht ist jedoch genauso provokant wie falsch:

    Neben der Tatsache, dass Media Markt gegenwärtig rechtliche Schritte gegen den Spruchklau prüft und dieses Plakat, wie Alvar Freude richtig bemerkt hat gewisse Ähnlichkeiten mit Plakaten der NPD hat so ist das Argument mit den Ausstiegskosten in etwas über einer Minute widerlegen:

    Wer es genau wissen will sollte sich dieses Dokument der Märkischen Revision ansehen – die Gesamtsumme des Ausstiegs beläuft sich auf voraussichtlich 350 Millionen .

    Stuttgart 21 bringt entgegen der massiv beworbenen Darstellung wenig Vorteile für Bahnfahrer, etliche Nachteile für Ausfallsicherheit und SBahn-Anbindung und verschlingt neben einer Summe von voraussichtlich deutlich mehr als 4,5 Milliarden Euro auch große Teile des Jahrhunderte alten Stuttgarter Schlossgartens.

    Gegen die von der Bahn angeblich so gut bestandene Schlichtung gab es schon während der Schlichtung erhebliche Zweifel – seit ein paar Tagen werden diese gesammelt unter https://wikireal.org/wiki/Stuttgart_21/Stresstest veröffentlicht.

    Letztendlich hilft – wie auch sonst nur sich selbst ein Bild zu machen und nicht blind auf Wahlplakete zu vertrauen.

     

    Wie ihr auch zum Projekt steht – geht abstimmen!

  • Vogel

    Das Foto ist zwar schon aus dem Sommer, aber ich habe gerade gemerkt, dass ich ganz vergessen hatte das auf dem Blog zu posten… Der Vogel hat den Aufprall jedenfalls überlebt!
    Taubenabdruck an meiner Fensterscheibe

  • Umgezogen

    Geschafft – alles ist auf dem neuen Server, diverse Aktualisierungen sind eingespielt und es funktioniert wieder alles. Der DNS Eintrag zeigt mittlerweile auf den neuen Server und alles scheint gut geklappt zu haben *freu*

  • Umzug

    Ich werde das lange Wochenende für den Umzug auf einen anderen Server verwenden. Sollte es zwischendurch mal sein, daß das Blog ein paar Minute weg ist, nicht wundern…

  • Letzes Jahr – 30.09. im Schlosspark

    Morgen auf den Tag genau jährt sich der Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlossgarten, welcher als schwarzer Donnerstag in die Stuttgarter Geschichte eingegangen ist.
    Ich konnte an besagtem Tag erst ab etwa 17 Uhr im Schlosspark sein und habe deshalb etwa die aktiven Wasserwerfereinsätze oder die Sitzblockaden der Jugendoffensive nicht direkt erlebt, sonder nur durch Sichtung von etlichen Stunden Videomaterial mir ein Bild machen können.

    Nur nebenbei: Dass dieser im Video zu sehende Polizist  wie in den Stuttgarter Nachrichten zu lesen freigesprochen wurde, da er aus Notwehr gehandelt habe, entsetzt mich. Gefahr für Leib und Leben kann ich weder durch angeschriehen werden, noch durch Geschubse erkennen.
    Als ich am Abend im Park war, war die Stimmung immer noch äußerst gespannt. Ich blieb bis etwa 23:15 Uhr und habe somit auch die Fällung des ersten Baums um 00:02 Uhr nicht direkt gesehen.
    Was ich vor Ort jedoch mitbekommen habe und von vielen Anwesenden bestätigt bekommen habe war das Entsetzen der Anwesenden über das Vorgehen der Polizei.
    Als ich daheim mir noch folgendes Interview des damaligen Innenministers  Rech angesehen habe, war mir echt zum speien zumute.
    Innenminister Rech hat hier offensichtlich gelogen oder unwissentlich Falschaussagen gestreut. Wer das noch nicht gesehen hat, bitte macht euch selbst ein Bild.

    Ich werde morgen jedenfalls im Park sein und obwohl ich nicht erwarte, dass wie eine Woche einen Tag nach dem 30.09.2010 dort knapp 100000 Leute einlaufen werden, hoffe ich doch, daß dieses Ereignis nicht so schnell vergessen wird.
    Die Leute vergessen leider viel zu gern!

  • Versammlungsrecht – Kurzvorstellung des Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit

    Laut Wikipedia regelt das Versammlungsrecht die Versammlungsfreiheit. Diese ist ein durch §8 Grundgesetz garantiertes Recht:

    (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
    (2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.
    Diese Formulierung ist äußerst allgemein gehalten und werden durch  Gesetze und Vorschriften (z.B. von Seiten des Ordnungsamts) dieses genauer geregelt.
    Es gibt durchaus berechtigte Kritik an den derzeit bestehenden Regelungen, da diese das Versammlungsrecht in einer Weise einschränken dass in manchen Bereichen der Schluss nahe liegt diese Regelungen seien eher erdacht um Versammlungen zu verhindern als diese zu schützen.
    Zu diesem Thema gab es – neben einigen anderen („10 Minuten Takt. Stuttgarter Initiativen stellen sich vor“) einen Kurzvortrag im Württembergischen Kunstverein, bei dem ich anwesend war und diesen aufgenommen habe.

    Gerade (aber natürlich nicht nur) in Stuttgart hat dieses Thema durch das Projekt Stuttgart21 relevanz für alle, die sich auf Demonstrationen begeben.
    Ergänzende Informationen zum Bündnis finden sich auf https://versammlungsrecht.info – den Wortlaut des Vortrags findet sich hier.