Kategorie: Leben

  • Rom

    Ich war über ein verlängertes Wochenende in Rom.
    Was im Reiseführer, welchen ich leider erst auf dem Flug näher anschauen konnte nicht stand, war dass in Cafes man üblicherweise erst an der Kasse bezahlt und dann zur Theke geht und den Kassenbon dort abgibt. Wäre das im Reiseführer gestanden, so wäre mir die ein- oder andere peinliche Situation erspart geblieben. Mich erstaunte außerdem, dass viele Bedienungen im doch recht touristischen Rom kein Englisch können. Naja, es ist trotzdem alles gut gegangen – ich bin geschätzte 40 Kilometer gelaufen und habe diverse Sehenswürdigkeiten besichtigt. Rom ist wirklich ein Open-Air-Museum.

  • Ver(w)irrter Mann von der CeBit

    Man stelle sich folgende Szene vor :

    Ein Dorf im Allgäu, etwa 300 Einwohner.

    2 Leute sind auf einer der Hauptstrasse abgelegenen, aber mit dem Auto erreichbaren Wiese mit Rasenmähen beschäftigt.

    Ein Mittelklassewagen kommt angefahren, der Fahrer steigt aus und fragt nach dem Weg nach München. Er erzählt er käme gerade von der CeBit und hätte sich verfahren.

    Der Weg wird ihm von den Rasenmähenden beschrieben und bevor er weiter fährt bedankt er sich und meint da er ja gerade von der Messe komme wolle er den Wegbeschreibern eine Kleinigkeit schenken.

    Dies wird freundlich, aber bestimmt abgelehnt mit dem Hinweis sich für Computer nicht zu interessieren.

    Erst nach mehrmaligem beteuern kein Geschenk zu wollen fährt er wieder weiter.

    Abgesehen davon, daß ich als mir dies erzählt wurde mich über den komischen Kauz der sich abseits von Schnellstrassen verfahren hat gewundert habe gibt es hierzu noch 2 Dinge zu bemerken:

    1. Der Fahrer fuhr nicht in der beschriebenen Richtung zur Bundesstrasse bzw. München, sondern genau in die andere Richtung.
    2. Die CeBit ist traditionell anfang März.

    Was auch immer dieser Kerl im Schilde führte, er kam mit Sicherheit nicht von der CeBit und wollte vermutlich auch nichts verschenken.

    Ist dies etwa eine neue Nepper-Masche, mit denen versucht wird der Landbevölkerung überteuerte UMTS-Tarife aufzuschwatzen ? 😉

  • Endlich eine Arbeit!

    Ich möchte an dieser Stelle nicht Hans Söllner zitieren, sondern meine Freude zum Ausdruck bringen am 01. Februar bei SDL als „Support Engineer“ anzufangen.

    Nach mehreren Monaten als Arbeits – und auch Wohnungssuchender bin ich froh, dass nun beides geklappt hat. Vermieter werden nämlich bei Besichtigungsterminen teilweise etwas blass um die Nase, wenn zwar die Frage nach dem Beruf beantwortet werden kann, nicht jedoch die des derzeitigen Arbeitgebers.

    Ich freue mich jedenfalls auf meinen ersten Arbeitstag, der eher noch als der nach der Abschluss der Ausbildung etwas besonderes darstellt, da ich diesmal ja nicht wie zuvor einen fließenden Übergang habe, sondern hier etwas wirklich neues seinen Anfang findet.

  • Teilausgeräumte Schachteln

    lässt man meiner Erfahrung nach dann doch mal ganz gerne stehen, wenn der Muskelkater erst mal richtig eingesetzt hat und der Umzugsstress, der sich seit beinahe 2 Wochen breit gemacht hatte beginnt sich zu legen.

    Aber ich habe mir fest vorgenommen bis zum Wochenende alles mir mögliche zu tun, um unsere neue Wohnung von freistehenden Kartons zu befreien 🙂