…ist eine Reise wert. Daher sind Inge und ich vom 1. bis 4. Mai per Bahn nach Paris um uns die Stadt anzugucken.

Da am 1. Mai, dem Tag der Arbeit nicht nur in Deutschland demonstriert wird, haben wir uns, nachdem wir unsere sachen im Hotel abgeladen hatten eine Demonstration angesehen, die vom Place de la Bastille, bis zum Place de la Republique ging. Ein knapp 2 Kilometer langer Demonstrationszug mit wohl etlichen zehntausend Menschen wälzte sich ab 15 Uhr durch Paris.
Am 2. Mai sind wir erst zum Invalidendom

…und anschließend zum Eifelturm gelaufen.
Danach sind wir am Ufer der Seine entlang, am Grand Palais und der nach Alexander dem 3. benannten Metallbrücke vorbei zum Place de la Concorde und weiter auf der Champs Elysee in Parks entlang in Richtung des Arc de Triomphe, wobei auf dem letzeren Teil auf der Einkaufsstraße dichtes Gedränge herrschte.
Den Triumpfbogen, welcher auf einer Verkehrsinsel steht kann man nur unterirdisch zu Fuß erreichen – auch dort war einiges los.
Danach sind wir nach Marais, dem jüdischen Viertel gefahren und haben bei L’As du Fallafel gegessen. Im Place des Vosges , dem angeblich schönsten Platz in Paris haben wir uns ein wenig ausgeruht.

Später waren wir auf dem begrünten Viaduc des Arts spazieren, welches das vom Place de la Bastille entlang der Avenue Daumesnil zum Stadtrand führt. Von dort hat man einen guten Ausblick auf die Häuserzeilen.
Bevor wir wieder ins Hotel sind, waren wir noch kurz einkaufen und haben schockierendes gesehen:

Osterhasen und Weihnachtsmänner, die sich ein Regal teilen!
Am 3. Mai sind wir dann zum Hotel de Ville, dem Pariser Rathaus. Anschließend sind wir weiter zum Centre Pompidou gelaufen, vor dem ein Obdachloser mit erschreckender Hingabe Tauben gefüttert hat.

Neben den Tauben gab es dort noch eine riesige Rolltreppe zu sehen, einen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle gestalteten Brunnen, sowie ein haushohes Graffiti.
Nächste Station, nach Besichtigung der Kirche St Eustachius: Louvre – wir haben uns nicht in die schier endlose Schlange eingereiht und sind nach einiger Zeit einfach etwas essen gegangen.
Anschließend sind wir an der Oper vorbei und zum Kaufhaus Lafayette, welches eine Dachterrasse hat. Der Ausblick ist zum empfehlen und kostet keinen Eintritt.
Am 4. Mai haben wir zuerst das Hotel geräumt und unser Gepäck am Bahnhof in ein Schließfach verstaut. Anschließend sind wir nach Montmartre gefahren und haben im Museé de Montmartre eine Ausstellung über das Chat Noir angesehen.
Danach waren wir noch in Sacré-Cœur und sind nach dem Mittagessen noch zu Notre Dame, welches wir aber nur von Außen angesehen haben…
Um 19 Uhr sind wir dann zurück nach Stuttgart, wo wir gegen 23 Uhr erschöpft angekommen sind.
Weitere Fotos hier…
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